Swiss Learning Health System (SLHS)

Projektbeschreibung

Weltweit stehen Gesundheitssysteme vor immer grösseren Herausforderungen, die mit veränderten Krankheitsbildern von übertragbaren und nicht übertragbaren Krankheiten, der demographischen Alterung und dem zunehmenden technologischen Fortschritt, sowie wachsenden Ressourcenbeschränkungen einhergehen.
Das Swiss Learning Health System (SLHS) ist ein gemeinschaftliches Projekt von zehn Schweizer Universitäten und Fachhochschulen zur langfristigen Etablierung einer nationalen Plattform für Gesundheitssystem- und Versorgungsforschung, Politik und Praxis. Die Vision des SLHS ist ein Gesundheitssystem, welches flexibel auf aktuelle und zukünftige Gesundheitsbedürfnisse reagiert und welches sich kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Das SLHS stützt sich dabei auf ein nationales und internationales Netzwerk von Experten, um im Austausch mit Politik und Praxis aktuelle Probleme im Gesundheitswesen der Schweiz zu erkennen und zu priorisieren und evidenzbasierte Handlungsoptionen aufzuzeigen. Um das Swiss Learning Health System nachhaltig im Schweizer Gesundheitssystem zu etablieren, strebt es die folgenden drei konkreten Projektziele an:

  • Stärkung und Erweiterung der derzeitig im SLHS priorisierten Themen durch intensivierte Einbindung von Stakeholdern in die Governancestruktur des SLHS sowie Calls for Joint Proposals für Policy Briefs und Stakeholder-Dialoge, unter Beteiligung der Hochschulen und weiterer (öffentlicher) Organisationen, verschiedener Disziplinen und Professionen;
  • Förderung einer inter- und transdisziplinären Ausbildung von Nachwuchsforschenden im Bereich der Gesundheitssystem- und Versorgungsforschung;
  • Langfristige Etablierung eines interuniversitären SLHS Kompetenzzentrums als Bindeglied zwischen den Schweizer Hochschulen und den Akteuren im Gesundheitssystem.

Projektverantwortliche

Prof. Dr. Alexander Geissler, Irene Salvi, Johannes Cordier

Kooperationspartner

  • Universität Luzern (UniLu): Departement Gesundheitswissenschaften und Medizin; Zentrum für Religionsverfassungsrecht, Zentrum für Recht und Gesundheit
  • Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH – Associated Institute of the University of Basel) Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI): Dipartimento economia aziendale, sanità e sociale
  • Université de Neuchâtel (UniNe): Institut du management de l’information (IMI)
  • Università della Svizzera italiana (USI): Centre for Organisational Research – Health and Public Management
  • Universität Zürich (UZH): Institut für Hausarztmedizin; Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention (EBPI)
  • Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW): Institut für Physiotherapie;
  • Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie
  • Université de Lausanne (UNIL): Centre universitaire de médecine générale et santé publique (Unisanté)
  • Berner Fachhochschule (BFH): Departement Gesundheit

Funding Source

Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI)

Dauer

2021 – 2025

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