- 13.08.2026 - 13:55
Die Teilnahme an der EuHEA-Konferenz in Rotterdam war für das Team des Lehrstuhls für Gesundheitsökonomie, -politik und -management an der School of Medicine eine inspirierende und bereichernde Erfahrung. Die Gruppe – bestehend aus den Doktoranden Jonas Backes und Daria Bukanova-Berend sowie den Postdoktoranden David Ehlig, Irene Salvi und Justus Vogel – hatte die Gelegenheit, ihre aktuellen Forschungsarbeiten einer internationalen Forschungsgemeinschaft vorzustellen.
Die Beiträge des Teams spiegelten die Bandbreite ihrer Arbeit in den Bereichen Gesundheitspolitik, Gesundheitsökonomie, Gesundheitsdienstleistungsforschung und Gesundheitsmanagementwissenschaft wider. Die vorgestellten Studien befassten sich mit einer Vielzahl von Fragestellungen, darunter gerechtere Ansätze zur Bewertung der Ergebnisse nach Hüft- und Kniegelenkersatzoperationen durch verbesserte, angepasste minimale wichtige Veränderungen; die Auswirkungen der Schweizer Spitalplanungsreform auf die Spitalkosten; sowie die Auswirkungen der Zertifizierung nationaler Krebszentren auf Qualität, Anfahrtszeiten und die Zentralisierung von Krebseingriffen in Deutschland. Weitere Vorträge befassten sich mit der Komplexität von Qualitätsindikatoren und der Prioritätensetzung für ein künftiges Schweizer Qualitätsüberwachungssystem sowie mit den kausalen Auswirkungen der Nichteinhaltung von Behandlungszielen auf die Mortalität in der Intensivmedizin.
Zusammen unterstreichen diese Projekte das Engagement des Lehrstuhls für die Gewinnung politikrelevanter Erkenntnisse, die eine hochwertige, effiziente und gerechte Gesundheitsversorgung unterstützen.
Neben der Präsentation der eigenen Forschungsergebnisse bot die Konferenz wertvolle Gelegenheiten zum Austausch mit Forschenden aus aller Welt. Die Diskussionen im Anschluss an die Vorträge, inspirierende Keynote-Vorträge und informelle Gespräche lieferten neue Perspektiven für laufende Projekte und mögliche zukünftige Kooperationen.
Das Team bedankt sich bei den Organisatoren der EuHEA und freut sich auf die nächste Konferenz in Paris im Jahr 2028.
